swing




ein stahlrahmen hängt in gurten von der decke. 69 folien sind in serieller abfolge in dieses gestell gespannt. sie bilden ein gesamthaftes, lichtstreuendes, luzides und fluides volumen.

auf jede folie ist der querschnitt einer orthogonalen leiste gezeichnet. durch die alternierende hängung entstehen zwei flächen die einander schneiden und so die form eines sitzmöbels bilden. dieses erinnerte bild hat das potential sich zu bewegen, ebenso der rezipient.

die grenzbereiche des sehens, der moment in dem die bilder verschwinden oder auftauchen, sind die wichtigen aspekte dieser arbeit. in der installation „swing“ wird ein objekt der bekannten dingwelt in seine einzelbilder zerlegt. gewohnte sehmuster lösen sich auf, die bilder werden flüchtig oder verschwinden ganz - gleichzeitig repräsentieren sie aber die erinnerung an ein ganzes.CHG

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